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Aktuelles aus Schweich

In Schweich ist viel los. Hier können Sie die unterschiedlichsten Veranstaltungen besuchen.

Ob Konzerte, Märkte & Feste, Wanderungen, Veranstaltungen für Kinder oder Karneval: Für jeden ist etwas dabei!

Jüdische Gebete und Mendelssohn

Wann:
4. November 2017 @ 19:00
2017-11-04T19:00:00+01:00
2017-11-04T19:15:00+01:00
Wo:
Ehemalige Synagoge Schweich
Preis:
16 €
Veranstalter:
Kultur in Schweich e.V.

Villa Musica in SchweichStreichquartett aus Israel gastiert in der Synagoge Schweich

Rishonim String Quartet (Israel)
Yaron Prensky, Violine I
Dotan Netel, Violine II
Irit Livine, Viola
Raz Cohen, Violoncello

Erwin Schulhoff: Fünf Stücke für Streichquartett
Menahem Wiesenberg: „Zwischen Sakral und Profan“
Felix Mendelssohn: Streichquartett a-Moll, op. 13

Rishonim QuartetErgreifende jüdische Gebetsgesänge, gespielt vom Rishonim String Quartet, kann man am Samstag, 4. November, 19 Uhr in der Synagoge Schweich hören. Auf Einladung der Villa Musica gastieren die vier Weltklasse-Streicher aus Beer-Sheva in der Wüste Negrev an der Mosel. Der erste Geiger Yaron Prensky ist Konzertmeister der Sinfonietta Beer-Sheva, die von Justus Frantz geleitet wird. Seine drei Mitspieler suchte er sich unter den besten Streichern Israels: Dotan Netel (Violine), Irit Livine (Viola) und Raz Cohen (Violoncello). Mit ihrem Quartettnamen erinnern sie an ein großes Kapitel jüdischer Geschichte: an die „Rishonim“, die jüdischen Rabbis des Hochmittelalters in Europa. Darunter waren so berühmte Lehrer wie die Wormser Rabbiner Moshe Levi und Asher. Ihnen zu Ehren gab sich das Rishonim String Quartet seinen Namen.

Im Zentrum seines Programms steht ein Werk des israelischen Komponisten Menahem Wiesenberg: Between Sacred and Profane, „Zwischen Sakral und Profan“. Der vielfache Preisträger israelischer Staatspreise hat darin 1991 Gebetsgesänge der Juden aus Casablanca und Spanien mit jüdischen Hochzeitsliedern aus Marokko verbunden. Die Intensität der Gebetsgesänge wird in der Synagoge Schweich einen tiefen Eindruck hinterlassen. Zu Beginn des Abends spielen die Gäste aus Israel fünf Stücke für Streichquartett von Erwin Schulhoff, den ersten Welterfolg des jüdischen Komponisten aus Prag, der 1942 im fränkischen KZ Wülzburg starb. Schulhoffs tschechische Tänze aus den „Goldenen Zwanziger Jahren“ stehen in reizvollem Kontrast zur schwärmerischen Romantik des jungen Felix Mendelssohn. Im Alter von 18 Jahren schrieb das Berliner Genie sein a-Moll-Quartett Opus 13, das zu den schönsten Streichquartetten der Romantik zählt.

Tickets zu 16 € gibt es in der Tourist-Info in der Brückenstraße Schweich (0 65 02 / 9 33 80), bei Schreibwaren Dieterich im Brunnenzentrum (0 65 02 / 25 80) und im Kartenbüro der Villa Musica (0 61 31 / 925 18 00). Bestellung auch im Internet unter www.villamusica.de. Ermäßigte Karten für Schüler, Studenten und Schwerbehinderte an der Abendkasse.

Karten auch bei Ticket Regional

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