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Mittwoch, 22. Februar 2012
Aktuelles

Herzlich willkommen in der Stadt Schweich!

Ich freue mich sehr, Sie auf den Internetseiten der Stadt Schweich begrüßen zu dürfen. Mit unserer Homepage möchten wir Ihnen eine Übersicht über Wissenswertes und Interessantes in unserer jungen Stadt verschaffen.
Zusammen mit dem Stadtteil Issel ist Schweich mit der herrlichen Lage an der Mosel, umgeben von Weinbergen und Wäldern, zentral im Herzen Europas an den Verkehradern A 1 / A 48, B 49 und B 53 gelegen. So erreichen Sie schnell Trier, Saarbrücken, Koblenz, Köln, Luxemburg, Belgien und Frankreich. Schweich ist ein begehrter Wohnstandort, aber auch ein beliebtes Ausflugsziel, das Sie mit Bahn, Bus, Schiff, Fahrrad und zu Fuß gut erreichen können.
Die Gemeinde Schweich ist nachweislich fast 1300 Jahre alt –als römische Siedlung vermutlich aber wesentlich älter – hat aber erst 1984 die Stadtrechte erhalten. In den vergangenen 26 Jahren hat Schweich eine außergewöhnliche Entwicklung genommen! Sie hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr zu einem kulturellen, sozialen, sportlichen, schulischen und natürlich auch wirtschaftlichem Zentrum der Region entwickelt.
Die Einwohnerzahl unserer Stadt ist entgegen dem allgemeinen Trend stetig steigend und bewegt sich auf die 7.000 zu. Mit dem Baugebiet „Ermesgraben“, das die Stadt Schweich und den Stadtteil Issel noch näher zusammenrücken lässt, haben wir das aktuell größte Baugebiet in Rheinland-Pfalz, das uns in den kommenden Jahren einen Zuwachs von ca. weiteren 1.500 Einwohnern bescheren wird. Hier gibt es neben attraktiven Fachmärkten im Mischgebiet „Süd“ fast 340 Baustellen, von denen wenige Monate nach der Freigabe des Baugebietes bereits 100 bebaut werden. Hinzu kommen in Kürze im Mischgebiet „Nord“ zwei zukunftsorientierten Senioreneinrichtungen.
Schweich ist zwar Stadt, hat sich aber trotzdem den liebevollen Charme eines Moselortes bewahrt. Man kennt sich, feiert miteinander, schaut nach den anderen und kümmert sich. Ich lade Sie herzlich ein, unsere schöne Stadt kennen zu lernen.

Ihr
Otmar Rößler, Stadtbürgermeister

Alter Weinort - Junge Stadt - Das Tor zur Mittelmosel

 


rosenmontag21. Februar 2012

Mit dem größten Rosenmontagsumzug in ihrer Karnevalsgeschichte haben die Schweicher Narren einen grandiosen Sessionsendspurt hingelegt. Dies würdigte auch Petrus, der einen strahlenden Vorfrühlingssonnenschein spendierte.

Das Schweicher Stadtzentrum an Rosenmontag gegen 15 Uhr: strahlendes Wetter, Tausende feierfreudig eingestimmte Zuschauer entlang der Straßen, vor dem Alten Weinhaus stehen SKV-Präsident Hans-Jörg Wagner und Stadtbürgermeister Otmar Rößler in den Startlöchern, um das närrische Großereignis anzumoderieren. Doch alles, was dem Spiel noch fehlt, ist ein Rosenmontagszug. Der hat wohl seine Lektion bei der Deutschen Bahn AG gelernt und sich eine kräftige Verspätung gegönnt. Aber die Geduld der Schweicher und ihrer Gäste wird belohnt, als endlich die ersten Fußgruppen und Wagen von der Neustraße auf die Brückenstraße einbiegen, wo sie von den Wartenden mit begeistertem "Helau" empfangen werden.

"Der größte Rosenmontagszug, den Schweich je erlebt hat", können Präsident Wagner und Stadtbürgermeister Rößler verkünden. Und tatsächlich: Unter der Regentschaft von Stadtprinzenpaar Martin I. und Irmgard I. sind insgesamt 73 Gruppen und Wagen an den Start gegangen. Zum Vergleich: Am fast zeitgleich laufenden Trierer Rosenmontagszug nehmen 113 Wagen und Gruppen teil. Natürlich stemmen die Schweicher Narren das Pensum nicht alleine: Neben der traditionellen Unterstützung aus Issel sind Wagen und Gruppen aus der gesamten Nachbarschaft dabei. Außerdem begrüßt werden die Tollitäten aus Kenn, Ruwer, Aach, Newel und Trittenheim.

Derweil tobt der Spaß auf den Straßen. Zwar hat die Zeit nicht mehr gereicht, das Berliner "Wulff-Theater" zu thematisieren, doch es gibt ja genug örtliche Wehwehchen, die man auf die Schippe nehmen kann. Allerdings scheinen die Pölicher, die mit einem Mittelmosel-Atomkraftwerk der Stadtwerke Trier anrücken, da etwas missverstanden zu haben. Und wenn am Aschermittwoch alles vorbei ist, freuen sich die Schweicher Narren schon auf das nächste Jahr.


bauernverband17. Februar 2012

Der Bauern- und Winzerverband Trier-Saarburg befürchtet Produktionseinbußen, wenn die Europäische Union (EU) Stilllegungsflächen vorschreibt. Ministerin Ulrike Höfken will kleine Betriebe von der Verpflichtung ausnehmen.

Drei Fragen, drei kurze Antworten - mehr Zeit zur Diskussion blieb am Freitagnachmittag bei der Jahreshauptversammlung des Kreisbauern- und Winzerverbandes nicht, denn die Ministerin musste weg zum Fernsehkarneval nach Mainz. Vorher hatte Ulrike Höfken, in der rotgrünen Landesregierung zuständig für die Ressorts Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten, den gut 100 Bauern und Winzern im Hotel Leinenhof in Schweich ihre agrarpolitischen Grundhaltungen deutlich gemacht. Und die sind teilweise anders, als der Bauernverband sie gerne hätte, insbesondere bei Flächenvorschriften und der Nahrungsmittelproduktion.

Nach der Begrüßung durch den Kreisvorsitzenden Walter Clüsserath (Pölich) äußerte Verbandspräsident Leo Blum Kritik an der geplanten Stilllegung von sieben Prozent landwirtschaftlicher Fläche zugunsten der Umwelt ("Greening"). Auch das Verbot des Grünlandumbruchs mindere die Produktivität und erzeuge mehr Bürokratie. EU-weit würden fünf Millionen Hektar Fläche wegfallen. Blum: "Wir müssen Nahrung für sieben Milliarden Menschen auf der Welt produzieren, und eine Milliarde davon hungert."

Für Höfken ("Wir brauchen nicht in die Masse zu gehen, um hinterher die Hälfte wegzuwerfen") ist das mehr ein Verteilungs- als ein Produktionsproblem. Wachstum und Geld sei nicht alles, es gehe um nachhaltige Wertschöpfung und Schonung der Ressourcen für die Zukunft. Die künftige gemeinsame Agrarpolitik (GAP) biete Chancen, die man nutzen solle - gerade im Hinblick auf Klimawandel, Energiewende, Erhalt der Artenvielfalt und Ernährungssicherung. Wie Höfken betonte, habe Rheinland-Pfalz in einer Stellungnahme zur GAP vorgeschlagen, Betriebe unter 15 Hektar Ackerfläche und solche mit überwiegendem Grünanteil von Greening-Maßnahmen auszunehmen. Das seien landesweit rund 6500 Betriebe.

Die Klage des Verbandspräsidenten, täglich würden rund 90 Hektar Fläche in Deutschland "zugepflastert", konterte Höfken so: "Ich bin nicht länger bereit, die fröhlichen Widersprüche hinzunehmen. Dann müsste ich auch erwarten können, dass die Bauern dem Bau neuer Straßen kritischer gegenüberstehen. Die verursachen nämlich den meisten Landverbrauch."

Die mittelständischen Familienbetriebe in der Landwirtschaft sowie im Wein- und Gartenbau sieht die Ministerin gut aufgestellt. Öko- und konventioneller Landbau hätten beide Zukunft und man sollte sie nicht gegeneinander ausspielen.


15. Februar 2012

Exemplarische, praktische und an der Basis orientierte Proben- und Chorarbeit: Das ist das Ziel der zweitägigen Fortbildungsveranstaltung im Pfarrheim St. Martin in Schweich am Freitag und Samstag, 24. und 25. Februar.

Anspruchsvolle Chorliteratur aus den verschiedensten Stilepochen sowie deren Einstudierung, Darstellung und Interpretation stehen im Mittelpunkt des Workshops. Referent ist Kai-Uwe Jirka, der an der Universität der Künste in Berlin lehrt und den Berliner Staats- und Domchor leitet. Der Themenschwerpunkt liegt am Freitag auf der Arbeit mit einem gemischten Chor, am Samstag mit einem Männerchor. Zum Abschluss gibt es in der Synagoge Schweich eine etwa einstündige Präsentation der erarbeiteten Chorliteratur.

Alle haupt- und nebenamtlichen Chorleiter sind eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen bei Dekanatskantor Johannes Klar, Telefon: 06502/7775 oder E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können zu erhalten.


14. Februar 2012

Behält das Schweicher Freibad nach seinem geplanten Umbau das seperate Sprungbecken oder werden sich Schwimmer und Springer ein Becken teilen müssen? In seiner heutigen Sitzung soll sich der Verbandsgemeinderat Schweich für eine möglichst kostengünstige Umbauvariante entscheiden. Eine sieht auch den Wegfall des Sprungbeckens vor.

Die Badesaison 2012 fällt im Schweicher Freibad bekanntlich aus. Statt der Badegäste prägen dort im Sommer die Bauhandwerker das Bild. Die Arbeiten waren unaufschiebbar geworden, denn die Anlage ist marode, und ihr Zustand verschlechterte sich von Jahr zu Jahr. Allein der Wasserverlust durch Lecks in Becken und Rohren erreichte zuletzt 30 000 Liter täglich. Ob das Bad noch eine Saison überstanden hätte, war fraglich. Der Verbandsgemeinde (VG) Schweich als Trägerin bereitet die Situation schon seit Jahren Kopfzerbrechen, denn die erforderliche Rundumsanierung ist teurer - und jedes Jahr des Abwartens treibt die Kosten weiter in die Höhe.

Den Befreiungsschlag brachte 2011 die Landeszusage für eine 40-prozentige Förderung - die Beigabe für die Trittenheim-Übernahme. Danach ging es Zug um Zug: Nach dem Grundsatzbeschluss und einer Ausschreibung erhielt im vergangenen Herbst das Architekturbüro Karl-Heinz Reuter (Bergheim), ein Spezialist für Freibadsanierungen, den Planungsauftrag. Später stießen noch das Büro KBH Architektur (Trier) und das Ingenieurbüro Oliver Martin (Villmar) dazu.

In seinem Grundsatzbeschluss zur Sanierung hatte der VG-Rat die Gesamtkosten zunächst auf 2,5 Millionen Euro gedeckelt. Der von Büro Reuter im Herbst präsentierte Planungsentwurf ging jedoch von rund 2,79 Millionen Euro aus.

Der Rat beauftragte daher Reuter, die Planung auf Kostensenkung hin zu überprüfen und nachzubessern. Auf jeden Fall im Sanierungsumfang enthalten sind die Neugestaltung des Kassen- und Eingangsbereichs, eine Beckeneinfassung aus Edelstahl und eine bewegliche Isolierabdeckung für die beheizten Becken. Die Isolierung senkt während der Nachtzeit erheblich die Heizkosten.

Als auffälligste Änderung zum heutigen Istzustand schlug der Planer vor, das bisher separate Springerbecken an den Rand des Schwimmerbeckens zu verlegen. Dadurch kann das Springerbecken, das bisher über einen eigenen Wasserkreislauf verfügte, in den Gesamtkreislauf der beiden Großbecken (Schwimmer/Nichtschwimmer) integriert werden.
Inzwischen liegen dazu mehrere Varianten vor, über die der Rat heute entscheiden soll. Vorgesehen ist eine vereinfachte Anbindung des Springerbeckens an das Schwimmerbecken.

Ursprünglich sollte über die Verbindung beider Bassins eine Fußbrücke führen, die nun wegfällt. Außerdem wird der Springerbereich verkleinert. Einspareffekt: rund 20 000 Euro. Eine "Null-Variante" sieht vor, auf das Springerbecken ganz zu verzichten und die Sprunganlage an die Stirnseite des Schwimmerbeckens zu verlegen. Nachteil: Das Schwimmerbecken wird in seiner Nutzung eingeschränkt. Einspareffekt: rund 90 000 Euro. Außerdem schlägt der Planer vor, bei der Umgestaltung des Eingangsbereichs auf eine Stahlkonstruktion zurückzugreifen. Einspareffekt gegenüber der Betonvariante: rund 12 000 Euro.

Die Sitzung des Verbandsgemeinderats Schweich beginnt am heutigen Dienstag, 14. Februar, 18 Uhr, im Saal der VG-Verwaltung, Brückenstraße. Ebenfalls auf der Tagesordnung: Beratung und Beschluss über den Haushaltsplan 2012, Festsetzung der Wasser- und Abwassergebühren 2012.


06. Februar 2012

Die Stadt Schweich will in diesem Jahr schwerpunktmäßig in die Verbesserung der Infrastruktur investieren. Der Stadtrat hat in jüngster Sitzung den entsprechenden Haushaltsplan mehrheitlich mit den Stimmen von CDU und FWG beschlossen.

Das Schweicher Investitionsspektrum 2012 reicht vom neuen Bürgerzentrum über die Businfrastruktur, Kindergartenerweiterungen und Straßenausbauten bis hin zum Kreisel an der Einmündung Ermesgraben. Auch für den Kauf eines Grundstücks zum Bau einer neuen Grundschule sind schon einmal 750 000 Euro eingestellt worden. Ob diese Summe aber jemals abgerufen wird, ist derzeit noch fraglich.

Insgesamt 5,13 Millionen Euro sind im Haushalt 2012 für die Infrastruktur vorgesehen. Sollten alle im Plan aufgeführten Projekte realisiert werden, wäre zu ihrer Finanzierung eine Kreditaufnahme von rund 3,7 Millionen Euro erforderlich. Die Verschuldung der Stadt betrug am Jahresanfang 2012 rund 3,6 Millionen Euro, was bei 6800 Einwohnern einer Pro-Kopf-Verschuldung von etwa 530 Euro entsprach - 170 weniger als im Vorjahr.

Stadtbürgermeister Otmar Rößler sprach in seiner Haushaltsrede von einer "Boom-Situation in Schweich". Das Baugebiet Ermesgraben wie auch andere Bauprojekte in der Stadt führten zu stetig wachsenden Einwohnerzahlen. Diese erfreuliche Entwicklung habe auch ihren Preis. Die Kindergärten und die Grundschule platzen aus den Nähten, die Verkehrsbelastung steige. Rößler: "Wir werden daher 2012 viel Geld in die Hand nehmen, um die Infrastruktur weiter zu verbessern."

Die SPD-Fraktion wollte dem von Sachbearbeiter Kurt Dixius vorgelegen Haushaltsplan nicht zustimmen und kündigte Enthaltung an. Grund sei der wachsende Schuldenberg, vor dem Fraktionsvorsitzender Achim Schmitt warnte. Die Stadt lebe über ihre Verhältnisse und das "dicke Ende kommt, wenn der Kreditrahmen erschöpft ist". Werde weiter so gewirtschaftet, stehe Schweich spätestens 2015 mit 9,2 Millionen Euro Schulden da. Die SPD fordere daher einen fraktionsübergreifenden Sparausschuss, der alle Ausgaben kritisch überprüfen müsse.

CDU- und FWG-Fraktion sahen die Lage entspannter, auch wenn - so übereinstimmend - mit Schulden nie zu spaßen sei. CDU-Fraktionsvorsitzender Johannes Heinz präsentierte einen CDU-Wahlkampfzettel von 1974, in dem eine Schweicher Verschuldung von sechs Millionen Mark angeprangert wurde. Heinz: "Umgerechnet auf die damalige Einwohnerzahl war die Pro-Kopf-Verschuldung 1974 höher als heute. Und das bei wesentlich weniger Infrastrukturaufgaben, als Schweich heute zu bewältigen hat." Stadtbürgermeister Rößler erinnerte in dem Zusammenhang an zugesagte, aber erst später abrufbare Landesmittel - etwa für das zwei Millionen Euro teure Bürgerzentrum. "Bis die Förderung da ist, müssen wir über Kredite in Vorleistung treten, was sich zunächst auch auf die Höhe der Verschuldung niederschlägt." Die ebenfalls anwesende Bürgermeisterin Christiane Horsch von der Verbandsgemeinde sprach von einer "sehr gesunden Entwicklung in Schweich, zumal die Einnahmen aus Grund-, Einkommens- und Gewerbesteuern einen permanenten Aufwärtstrend zeigten. Ihr Rat: "Heute investieren, denn die Kreditzinsen sind günstig wie nie - später auf Tilgung und Unterhalt konzentrieren.


02. Februar 2012

Ehre, wem Ehre gebührt: Der 26-jährige Thomas Rößler aus Schweich wird für die erfolgreiche Wiederbelebung eines sechsjährigen Ertrunkenen vom DLRG-Bundesverband ausgezeichnet.

In seinem Urlaub in Tunesien hat Thomas Rössler etwas ganz Besonderes geleistet: Zusammen mit anderen Helfern hat er den leblos im Pool treibenden Körper des sechsjährigen Tim Haneberg aus dem Wasser gezogen. Wegen fehlender Vitalfunktionen begannen Rößler, der Mitglieder der Deutschen Lebensrettung Gesellschaft (DLRG) in Schweich ist, und die anderen Helfer sofort mit der Reanimation - mit Erfolg: "Plötzlich spuckte Tim Wasser, und wir konnten wieder Atmung und Pulsschlag feststellen", erzählt Rößler. Allerdings habe er keine Reaktion auf irgendetwas gezeigt und "die Helfer nur angestarrt".

Zwischendurch beruhigte Rößler außerdem parallel die Eltern und den jüngeren Bruder des Jungen. Man habe das Wasser in der Lunge deutlich hören können. Doch als Tim anfing zu weinen, war das Schlimmste überstanden. " Tim wurde für eine Nacht zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Bereits am Folgetag konnte der aus Sulzberg stammende Junge ohne Folgeschäden entlassen werden und war schon wieder am Pool zu finden. Die Eltern dankten Rößler jetzt nochmals in einem persönlichen Brief. "Du warst zur richtigen Zeit am richtigen Ort, um unserem Tim das Leben zu retten", ist darin zu lesen. Wenn Robert, Christa, Tim und Tobias Haneberg ihren Urlaub bei Verwandten in Trier verbringen, wollen sie Rößler besuchen. Im letzten Satz informieren die Eltern des Geretteten: "Tim ist gerade dabei, einen Schwimmkurs zu machen."

Thomas Rößler ist vor elf Jahren in die DLRG Schweich eingetreten und hat zahlreiche Ausbildungen gemacht. Dazu gehörten auch die Unterrichtung in Erste-Hilfe oder auch die Ausbildung zum Rettungsschwimmer.

Vor vier Jahren übernahm er die Aufgaben des technischen Leiters Einsatz. Er ist verantwortlich für Ausbildung des Nachwuchses, Dienstpläne und Übungen. Der auch als Strömungsretter ausgebildete Gruppenführer war in der Vergangenheit oft bei Vermisstensuchen an der Mosel im Einsatz.

 

 

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