Herzlich willkommen in der Stadt Schweich!
Ich freue mich sehr, Sie auf den Internetseiten der Stadt Schweich begrüßen zu dürfen. Mit unserer Homepage möchten wir Ihnen eine Übersicht über Wissenswertes und Interessantes in unserer jungen Stadt verschaffen.
Zusammen mit dem Stadtteil Issel ist Schweich mit der herrlichen Lage an der Mosel, umgeben von Weinbergen und Wäldern, zentral im Herzen Europas an den Verkehradern A 1 / A 48, B 49 und B 53 gelegen. So erreichen Sie schnell Trier, Saarbrücken, Koblenz, Köln, Luxemburg, Belgien und Frankreich. Schweich ist ein begehrter Wohnstandort, aber auch ein beliebtes Ausflugsziel, das Sie mit Bahn, Bus, Schiff, Fahrrad und zu Fuß gut erreichen können.
Die Gemeinde Schweich ist nachweislich fast 1300 Jahre alt –als römische Siedlung vermutlich aber wesentlich älter – hat aber erst 1984 die Stadtrechte erhalten. In den vergangenen 26 Jahren hat Schweich eine außergewöhnliche Entwicklung genommen! Sie hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr zu einem kulturellen, sozialen, sportlichen, schulischen und natürlich auch wirtschaftlichem Zentrum der Region entwickelt.
Die Einwohnerzahl unserer Stadt ist entgegen dem allgemeinen Trend stetig steigend und bewegt sich auf die 7.000 zu. Mit dem Baugebiet „Ermesgraben“, das die Stadt Schweich und den Stadtteil Issel noch näher zusammenrücken lässt, haben wir das aktuell größte Baugebiet in Rheinland-Pfalz, das uns in den kommenden Jahren einen Zuwachs von ca. weiteren 1.500 Einwohnern bescheren wird. Hier gibt es neben attraktiven Fachmärkten im Mischgebiet „Süd“ fast 340 Baustellen, von denen wenige Monate nach der Freigabe des Baugebietes bereits 100 bebaut werden. Hinzu kommen in Kürze im Mischgebiet „Nord“ zwei zukunftsorientierten Senioreneinrichtungen.
Schweich ist zwar Stadt, hat sich aber trotzdem den liebevollen Charme eines Moselortes bewahrt. Man kennt sich, feiert miteinander, schaut nach den anderen und kümmert sich.
Ich lade Sie herzlich ein, unsere schöne Stadt kennen zu lernen.
Ihr
Otmar Rößler, Stadtbürgermeister
Alter Weinort - Junge Stadt - Das Tor zur Mittelmosel
21. Februar 2012
Mit dem größten Rosenmontagsumzug in ihrer Karnevalsgeschichte haben
die Schweicher Narren einen grandiosen Sessionsendspurt hingelegt. Dies
würdigte auch Petrus, der einen strahlenden Vorfrühlingssonnenschein
spendierte.
Das Schweicher Stadtzentrum an Rosenmontag gegen 15 Uhr: strahlendes
Wetter, Tausende feierfreudig eingestimmte Zuschauer entlang der
Straßen, vor dem Alten Weinhaus stehen SKV-Präsident Hans-Jörg Wagner
und Stadtbürgermeister Otmar Rößler in den Startlöchern, um das
närrische Großereignis anzumoderieren. Doch alles, was dem Spiel noch
fehlt, ist ein Rosenmontagszug. Der hat wohl seine Lektion bei der
Deutschen Bahn AG gelernt und sich eine kräftige Verspätung gegönnt.
Aber die Geduld der Schweicher und ihrer Gäste wird belohnt, als endlich
die ersten Fußgruppen und Wagen von der Neustraße auf die Brückenstraße
einbiegen, wo sie von den Wartenden mit begeistertem "Helau" empfangen
werden.
"Der größte Rosenmontagszug, den Schweich je erlebt hat", können
Präsident Wagner und Stadtbürgermeister Rößler verkünden. Und
tatsächlich: Unter der Regentschaft von Stadtprinzenpaar Martin I. und
Irmgard I. sind insgesamt 73 Gruppen und Wagen an den Start gegangen.
Zum Vergleich: Am fast zeitgleich laufenden Trierer Rosenmontagszug
nehmen 113 Wagen und Gruppen teil. Natürlich stemmen die Schweicher
Narren das Pensum nicht alleine: Neben der traditionellen Unterstützung
aus Issel sind Wagen und Gruppen aus der gesamten Nachbarschaft dabei.
Außerdem begrüßt werden die Tollitäten aus Kenn, Ruwer, Aach, Newel und
Trittenheim.
Derweil tobt der Spaß auf den Straßen. Zwar hat die Zeit nicht mehr
gereicht, das Berliner "Wulff-Theater" zu thematisieren, doch es gibt ja
genug örtliche Wehwehchen, die man auf die Schippe nehmen kann.
Allerdings scheinen die Pölicher, die mit einem
Mittelmosel-Atomkraftwerk der Stadtwerke Trier anrücken, da etwas
missverstanden zu haben. Und wenn am Aschermittwoch alles vorbei ist,
freuen sich die Schweicher Narren schon auf das nächste Jahr.
17. Februar 2012
Der Bauern- und Winzerverband Trier-Saarburg befürchtet
Produktionseinbußen, wenn die Europäische Union (EU) Stilllegungsflächen
vorschreibt. Ministerin Ulrike Höfken will kleine Betriebe von der
Verpflichtung ausnehmen.
Drei Fragen, drei kurze Antworten - mehr Zeit zur Diskussion blieb am
Freitagnachmittag bei der Jahreshauptversammlung des Kreisbauern- und
Winzerverbandes nicht, denn die Ministerin musste weg zum
Fernsehkarneval nach Mainz. Vorher hatte Ulrike Höfken, in der rotgrünen
Landesregierung zuständig für die Ressorts Umwelt, Landwirtschaft,
Ernährung, Weinbau und Forsten, den gut 100 Bauern und Winzern im Hotel
Leinenhof in Schweich ihre agrarpolitischen Grundhaltungen deutlich
gemacht. Und die sind teilweise anders, als der Bauernverband sie gerne
hätte, insbesondere bei Flächenvorschriften und der
Nahrungsmittelproduktion.
Nach der Begrüßung durch den Kreisvorsitzenden Walter Clüsserath
(Pölich) äußerte Verbandspräsident Leo Blum Kritik an der geplanten
Stilllegung von sieben Prozent landwirtschaftlicher Fläche zugunsten der
Umwelt ("Greening"). Auch das Verbot des Grünlandumbruchs mindere die
Produktivität und erzeuge mehr Bürokratie. EU-weit würden fünf Millionen
Hektar Fläche wegfallen. Blum: "Wir müssen Nahrung für sieben
Milliarden Menschen auf der Welt produzieren, und eine Milliarde davon
hungert."
Für Höfken ("Wir brauchen nicht in die Masse zu gehen, um hinterher die
Hälfte wegzuwerfen") ist das mehr ein Verteilungs- als ein
Produktionsproblem. Wachstum und Geld sei nicht alles, es gehe um
nachhaltige Wertschöpfung und Schonung der Ressourcen für die Zukunft.
Die künftige gemeinsame Agrarpolitik (GAP) biete Chancen, die man nutzen
solle - gerade im Hinblick auf Klimawandel, Energiewende, Erhalt der
Artenvielfalt und Ernährungssicherung. Wie Höfken betonte, habe
Rheinland-Pfalz in einer Stellungnahme zur GAP vorgeschlagen, Betriebe
unter 15 Hektar Ackerfläche und solche mit überwiegendem Grünanteil von
Greening-Maßnahmen auszunehmen. Das seien landesweit rund 6500 Betriebe.
Die Klage des Verbandspräsidenten, täglich würden rund 90 Hektar Fläche
in Deutschland "zugepflastert", konterte Höfken so: "Ich bin nicht
länger bereit, die fröhlichen Widersprüche hinzunehmen. Dann müsste ich
auch erwarten können, dass die Bauern dem Bau neuer Straßen kritischer
gegenüberstehen. Die verursachen nämlich den meisten Landverbrauch."
Die mittelständischen Familienbetriebe in der Landwirtschaft sowie im
Wein- und Gartenbau sieht die Ministerin gut aufgestellt. Öko- und
konventioneller Landbau hätten beide Zukunft und man sollte sie nicht
gegeneinander ausspielen.
15. Februar 2012
Exemplarische, praktische und an der Basis orientierte Proben- und
Chorarbeit: Das ist das Ziel der zweitägigen Fortbildungsveranstaltung
im Pfarrheim St. Martin in Schweich am Freitag und Samstag, 24. und 25.
Februar.
Anspruchsvolle Chorliteratur aus den verschiedensten Stilepochen sowie
deren Einstudierung, Darstellung und Interpretation stehen im
Mittelpunkt des Workshops. Referent ist Kai-Uwe Jirka, der an der
Universität der Künste in Berlin lehrt und den Berliner Staats- und
Domchor leitet. Der Themenschwerpunkt liegt am Freitag auf der Arbeit
mit einem gemischten Chor, am Samstag mit einem Männerchor. Zum
Abschluss gibt es in der Synagoge Schweich eine etwa einstündige
Präsentation der erarbeiteten Chorliteratur.
Alle haupt- und nebenamtlichen Chorleiter sind eingeladen. Die Teilnahme
ist kostenlos. Weitere Informationen bei Dekanatskantor Johannes Klar,
Telefon: 06502/7775 oder E-Mail:
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zu erhalten.
14. Februar 2012
Behält das Schweicher Freibad nach seinem geplanten Umbau das
seperate Sprungbecken oder werden sich Schwimmer und Springer ein Becken
teilen müssen? In seiner heutigen Sitzung soll sich der
Verbandsgemeinderat Schweich für eine möglichst kostengünstige
Umbauvariante entscheiden. Eine sieht auch den Wegfall des Sprungbeckens
vor.
Die Badesaison 2012 fällt im Schweicher Freibad bekanntlich aus. Statt
der Badegäste prägen dort im Sommer die Bauhandwerker das Bild. Die
Arbeiten waren unaufschiebbar geworden, denn die Anlage ist marode, und
ihr Zustand verschlechterte sich von Jahr zu Jahr. Allein der
Wasserverlust durch Lecks in Becken und Rohren erreichte zuletzt 30 000
Liter täglich. Ob das Bad noch eine Saison überstanden hätte, war
fraglich. Der Verbandsgemeinde (VG) Schweich als Trägerin bereitet die
Situation schon seit Jahren Kopfzerbrechen, denn die erforderliche
Rundumsanierung ist teurer - und jedes Jahr des Abwartens treibt die
Kosten weiter in die Höhe.
Den Befreiungsschlag brachte 2011 die Landeszusage für eine
40-prozentige Förderung - die Beigabe für die Trittenheim-Übernahme.
Danach ging es Zug um Zug: Nach dem Grundsatzbeschluss und einer
Ausschreibung erhielt im vergangenen Herbst das Architekturbüro
Karl-Heinz Reuter (Bergheim), ein Spezialist für Freibadsanierungen, den
Planungsauftrag. Später stießen noch das Büro KBH Architektur (Trier)
und das Ingenieurbüro Oliver Martin (Villmar) dazu.
In seinem Grundsatzbeschluss zur Sanierung hatte der VG-Rat die
Gesamtkosten zunächst auf 2,5 Millionen Euro gedeckelt. Der von Büro
Reuter im Herbst präsentierte Planungsentwurf ging jedoch von rund 2,79
Millionen Euro aus.
Der Rat beauftragte daher Reuter, die Planung auf Kostensenkung hin zu
überprüfen und nachzubessern. Auf jeden Fall im Sanierungsumfang
enthalten sind die Neugestaltung des Kassen- und Eingangsbereichs, eine
Beckeneinfassung aus Edelstahl und eine bewegliche Isolierabdeckung für
die beheizten Becken. Die Isolierung senkt während der Nachtzeit
erheblich die Heizkosten.
Als auffälligste Änderung zum heutigen Istzustand schlug der Planer vor,
das bisher separate Springerbecken an den Rand des Schwimmerbeckens zu
verlegen. Dadurch kann das Springerbecken, das bisher über einen eigenen
Wasserkreislauf verfügte, in den Gesamtkreislauf der beiden Großbecken
(Schwimmer/Nichtschwimmer) integriert werden.
Inzwischen liegen dazu mehrere Varianten vor, über die der Rat heute
entscheiden soll. Vorgesehen ist eine vereinfachte Anbindung des
Springerbeckens an das Schwimmerbecken.
Ursprünglich sollte über die Verbindung beider Bassins eine Fußbrücke
führen, die nun wegfällt. Außerdem wird der Springerbereich verkleinert.
Einspareffekt: rund 20 000 Euro. Eine "Null-Variante" sieht vor, auf
das Springerbecken ganz zu verzichten und die Sprunganlage an die
Stirnseite des Schwimmerbeckens zu verlegen. Nachteil: Das
Schwimmerbecken wird in seiner Nutzung eingeschränkt. Einspareffekt:
rund 90 000 Euro. Außerdem schlägt der Planer vor, bei der Umgestaltung
des Eingangsbereichs auf eine Stahlkonstruktion zurückzugreifen.
Einspareffekt gegenüber der Betonvariante: rund 12 000 Euro.
Die Sitzung des Verbandsgemeinderats Schweich beginnt am heutigen
Dienstag, 14. Februar, 18 Uhr, im Saal der VG-Verwaltung, Brückenstraße.
Ebenfalls auf der Tagesordnung: Beratung und Beschluss über den
Haushaltsplan 2012, Festsetzung der Wasser- und Abwassergebühren 2012.
06. Februar 2012
Die Stadt Schweich will in diesem Jahr schwerpunktmäßig in die
Verbesserung der Infrastruktur investieren. Der Stadtrat hat in jüngster
Sitzung den entsprechenden Haushaltsplan mehrheitlich mit den Stimmen
von CDU und FWG beschlossen.
Das Schweicher Investitionsspektrum 2012 reicht vom neuen Bürgerzentrum
über die Businfrastruktur, Kindergartenerweiterungen und
Straßenausbauten bis hin zum Kreisel an der Einmündung Ermesgraben. Auch
für den Kauf eines Grundstücks zum Bau einer neuen Grundschule sind
schon einmal 750 000 Euro eingestellt worden. Ob diese Summe aber jemals
abgerufen wird, ist derzeit noch fraglich.
Insgesamt 5,13 Millionen Euro sind im Haushalt 2012 für die
Infrastruktur vorgesehen. Sollten alle im Plan aufgeführten Projekte
realisiert werden, wäre zu ihrer Finanzierung eine Kreditaufnahme von
rund 3,7 Millionen Euro erforderlich. Die Verschuldung der Stadt betrug
am Jahresanfang 2012 rund 3,6 Millionen Euro, was bei 6800 Einwohnern
einer Pro-Kopf-Verschuldung von etwa 530 Euro entsprach - 170 weniger
als im Vorjahr.
Stadtbürgermeister Otmar Rößler sprach in seiner
Haushaltsrede von einer "Boom-Situation in Schweich". Das Baugebiet
Ermesgraben wie auch andere Bauprojekte in der Stadt führten zu stetig
wachsenden Einwohnerzahlen. Diese erfreuliche Entwicklung habe auch
ihren Preis. Die Kindergärten und die Grundschule platzen aus den
Nähten, die Verkehrsbelastung steige. Rößler: "Wir werden daher 2012
viel Geld in die Hand nehmen, um die Infrastruktur weiter zu
verbessern."
Die SPD-Fraktion wollte dem von Sachbearbeiter Kurt Dixius vorgelegen
Haushaltsplan nicht zustimmen und kündigte Enthaltung an. Grund sei der
wachsende Schuldenberg, vor dem Fraktionsvorsitzender Achim Schmitt
warnte. Die Stadt lebe über ihre Verhältnisse und das "dicke Ende kommt,
wenn der Kreditrahmen erschöpft ist". Werde weiter so gewirtschaftet,
stehe Schweich spätestens 2015 mit 9,2 Millionen Euro Schulden da. Die
SPD fordere daher einen fraktionsübergreifenden Sparausschuss, der alle
Ausgaben kritisch überprüfen müsse.
CDU- und FWG-Fraktion sahen die Lage entspannter, auch wenn - so
übereinstimmend - mit Schulden nie zu spaßen sei.
CDU-Fraktionsvorsitzender Johannes Heinz präsentierte einen
CDU-Wahlkampfzettel von 1974, in dem eine Schweicher Verschuldung von
sechs Millionen Mark angeprangert wurde. Heinz: "Umgerechnet auf die
damalige Einwohnerzahl war die Pro-Kopf-Verschuldung 1974 höher als
heute. Und das bei wesentlich weniger Infrastrukturaufgaben, als
Schweich heute zu bewältigen hat." Stadtbürgermeister Rößler erinnerte
in dem Zusammenhang an zugesagte, aber erst später abrufbare
Landesmittel - etwa für das zwei Millionen Euro teure Bürgerzentrum.
"Bis die Förderung da ist, müssen wir über Kredite in Vorleistung
treten, was sich zunächst auch auf die Höhe der Verschuldung
niederschlägt." Die ebenfalls anwesende Bürgermeisterin Christiane
Horsch von der Verbandsgemeinde sprach von einer "sehr gesunden
Entwicklung in Schweich, zumal die Einnahmen aus Grund-, Einkommens- und
Gewerbesteuern einen permanenten Aufwärtstrend zeigten. Ihr Rat: "Heute
investieren, denn die Kreditzinsen sind günstig wie nie - später auf
Tilgung und Unterhalt konzentrieren.
02. Februar 2012
Ehre, wem Ehre gebührt: Der 26-jährige Thomas Rößler aus Schweich
wird für die erfolgreiche Wiederbelebung eines sechsjährigen Ertrunkenen
vom DLRG-Bundesverband ausgezeichnet.
In seinem Urlaub in Tunesien hat Thomas Rössler etwas ganz Besonderes
geleistet: Zusammen mit anderen Helfern hat er den leblos im Pool
treibenden Körper des sechsjährigen Tim Haneberg aus dem Wasser gezogen.
Wegen fehlender Vitalfunktionen begannen Rößler, der Mitglieder der
Deutschen Lebensrettung Gesellschaft (DLRG) in Schweich ist, und die
anderen Helfer sofort mit der Reanimation - mit Erfolg: "Plötzlich
spuckte Tim Wasser, und wir konnten wieder Atmung und Pulsschlag
feststellen", erzählt Rößler. Allerdings habe er keine Reaktion auf
irgendetwas gezeigt und "die Helfer nur angestarrt".
Zwischendurch beruhigte Rößler außerdem parallel die Eltern und den
jüngeren Bruder des Jungen. Man habe das Wasser in der Lunge deutlich
hören können. Doch als Tim anfing zu weinen, war das Schlimmste
überstanden. " Tim wurde für eine Nacht zur Untersuchung in ein
Krankenhaus gebracht. Bereits am Folgetag konnte der aus Sulzberg
stammende Junge ohne Folgeschäden entlassen werden und war schon wieder
am Pool zu finden. Die Eltern dankten Rößler jetzt nochmals in einem
persönlichen Brief. "Du warst zur richtigen Zeit am richtigen Ort, um
unserem Tim das Leben zu retten", ist darin zu lesen. Wenn Robert,
Christa, Tim und Tobias Haneberg ihren Urlaub bei Verwandten in Trier
verbringen, wollen sie Rößler besuchen. Im letzten Satz informieren die
Eltern des Geretteten: "Tim ist gerade dabei, einen Schwimmkurs zu
machen."
Thomas Rößler ist vor elf Jahren in die DLRG Schweich eingetreten und
hat zahlreiche Ausbildungen gemacht. Dazu gehörten auch die
Unterrichtung in Erste-Hilfe oder auch die Ausbildung zum
Rettungsschwimmer.
Vor vier Jahren übernahm er die Aufgaben des technischen Leiters
Einsatz. Er ist verantwortlich für Ausbildung des Nachwuchses,
Dienstpläne und Übungen. Der auch als Strömungsretter ausgebildete
Gruppenführer war in der Vergangenheit oft bei Vermisstensuchen an der
Mosel im Einsatz.
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