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Freitag, 18. Mai 2012
Aktuelles

Herzlich willkommen in der Stadt Schweich!

Ich freue mich sehr, Sie auf den Internetseiten der Stadt Schweich begrüßen zu dürfen. Mit unserer Homepage möchten wir Ihnen eine Übersicht über Wissenswertes und Interessantes in unserer jungen Stadt verschaffen.
Zusammen mit dem Stadtteil Issel ist Schweich mit der herrlichen Lage an der Mosel, umgeben von Weinbergen und Wäldern, zentral im Herzen Europas an den Verkehradern A 1 / A 48, B 49 und B 53 gelegen. So erreichen Sie schnell Trier, Saarbrücken, Koblenz, Köln, Luxemburg, Belgien und Frankreich. Schweich ist ein begehrter Wohnstandort, aber auch ein beliebtes Ausflugsziel, das Sie mit Bahn, Bus, Schiff, Fahrrad und zu Fuß gut erreichen können.
Die Gemeinde Schweich ist nachweislich fast 1300 Jahre alt –als römische Siedlung vermutlich aber wesentlich älter – hat aber erst 1984 die Stadtrechte erhalten. In den vergangenen 26 Jahren hat Schweich eine außergewöhnliche Entwicklung genommen! Sie hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr zu einem kulturellen, sozialen, sportlichen, schulischen und natürlich auch wirtschaftlichem Zentrum der Region entwickelt.
Die Einwohnerzahl unserer Stadt ist entgegen dem allgemeinen Trend stetig steigend und bewegt sich auf die 7.000 zu. Mit dem Baugebiet „Ermesgraben“, das die Stadt Schweich und den Stadtteil Issel noch näher zusammenrücken lässt, haben wir das aktuell größte Baugebiet in Rheinland-Pfalz, das uns in den kommenden Jahren einen Zuwachs von ca. weiteren 1.500 Einwohnern bescheren wird. Hier gibt es neben attraktiven Fachmärkten im Mischgebiet „Süd“ fast 340 Baustellen, von denen wenige Monate nach der Freigabe des Baugebietes bereits 100 bebaut werden. Hinzu kommen in Kürze im Mischgebiet „Nord“ zwei zukunftsorientierten Senioreneinrichtungen.
Schweich ist zwar Stadt, hat sich aber trotzdem den liebevollen Charme eines Moselortes bewahrt. Man kennt sich, feiert miteinander, schaut nach den anderen und kümmert sich. Ich lade Sie herzlich ein, unsere schöne Stadt kennen zu lernen.

Ihr
Otmar Rößler, Stadtbürgermeister

Alter Weinort - Junge Stadt - Das Tor zur Mittelmosel


14.05.2012

Landrat Günther Schartz verblüffte als Schirmherr des zweiten deutsch-indonesischen Wochenendes in Schweich die rund 150 Gäste: Er hielt seine Festrede auf Indonesisch. Seine Lehrerin sei seine Tochter Nadine gewesen. Sie unterrichte und lebe seit einem Jahr in Indonesien und habe mit ihm per Skype geübt, erzählte der Landrat. Anderen Kulturen zu begegnen mache reicher in den Köpfen, sagte Schartz. Viel Applaus erntete auch Generalkonsul Damos Dumoli Agusman für seine im vergangenen Jahr erworbenen hervorragenden Deutschkenntnisse.

Und Lieder und Tänze waren in der Schweicher Synagoge auch ohne Sprachverständnis Brücken zwischen den Nationen: Das Schweicher Vokalensemble unter der Leitung von Johannes Klar sang Stücke vom neuesten Volkslied von Max Greger bis hin zum italienischen Chanson. Das Angklung-Orchester spielte auf den aus Bambus bestehenden Instrumenten. Eine Solotänzerin bewegte grazil ihren Körper zum Takt der Musik, und die indonesische Gesangsgruppe sang, während Geraldine Liebrechts in der Küche hundert Lemper, Reisröllchen mit Geflügelfleisch, und ebenso viele Bah-Pao, Teigtaschen mit Füllung, herstellte.

So wie Christiane Horsch, Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde, und Stadtbürgermeister Otmar Rößler waren die Gäste sichtlich angetan von der Vielfalt des Programms, das einen Hauch Indonesiens an die Mosel brachte. Für Rößler war das deutsch- indonesische Wochenende sogar ein Vorgeschmack auf seine dritte Reise nach Bali in zwei Wochen. Der Stadtbürgermeister war sichtlich stolz, dass in der "kleinen und bescheidenen Stadt Schweich" solch eine Veranstaltung stattfindet. Man vermutet sie eher in Berlin oder Frankfurt", sagte Rößler.

Die Annäherung Indonesiens und Schweichs hat Emil Negelen, Geschäftsführer des Vereins Kultur in Schweich, möglich gemacht. Er lebt in Schweich und stammt aus dem asiatischen Land. Negelen sei der ideale Kulturbotschafter und Schweicher Kulturpapst, lobte Rößler den Brückenbauer zwischen Indonesien und Schweich.


04.05.2012

Das große Weinfest beginnt heute, 20.30 Uhr, mit einem Fass anstich auf der Bühne am Rathaus. In diesem Jahr wird der Landtagsabgeordnete und Schirmherr Arnold Schmitt dabei zum Hammer greifen. Die Stände öffnen schon ab 17 Uhr, ab 19 Uhr spielen die Saarländer Spitzbuben auf der Brückenstraße, und ab 19.30 Uhr unterhält das Moselländische Blasorchester Longuich am Rathaus.

Nach dem Fassanstich kommt der Abschied der noch amtierenden Weinkönigin Michaela II. und ihrer Prinzessinnen Katharina und Martina. Sie übergibt ihre Krone an die Nachfolgerin Nina I. aus Longuich-Kirsch, die zusammen mit ihren Prinzessinnen Alina und Lorena ein Jahr lang für den Wein werben wird. Ab 22 Uhr übernimmt die Band Little Jomtones das musikalische Ruder am Rathaus. Auf der Bühne vor der Kirche spielen von 20 bis 1 Uhr die Bands Be.good und Boppin B.

Am Samstag, 5. Mai, öffnen die Wein- und Essensstände um 17 Uhr. Auf der Bühne an der Kirche spielt ab 17 Uhr die Bold Brass Band aus Portishead, ab 19.30 Uhr folgt Blues-Rock von Back-Turn, und ab 22 Uhr kommt Timeless - Classic Rock unplugged . Gleichzeitig unterhalten auf der Bühne am Rathaus ab 19.30 Uhr der Chor Mafia del Music Kohlscheid und ab 20.30 Uhr die Band 8 on Stage.

Am Sonntag, 6. Mai, öffnen um 11 Uhr die Stände, und die mobilen Händler auf den Straßen beginnen den Verkauf. Von 13 bis 18 Uhr folgt der verkaufsoffene Sonntag des Schweicher Einzelhandels und der Gewerbetreibenden. Von 14 bis 18 Uhr lädt die Sparkasse zum Spielfest auf ihrem Parkplatz an der Brückenstraße ein. Auf der Bühne an der Kirche läuft ein mehrstündiges Musikprogramm. Ab 11 Uhr: Bold Brass Band aus Portishead, 13.30 Uhr: MV Klüsserath, 15.30 Uhr: MV Bekond, 19 bis 22 Uhr: Akustik-Duo Kai Squared mit Gitarre und Piano. Auf der Bühne am Rathaus spielt ab 11 Uhr die Stadtkapelle Schweich, und von 13 bis 17 Uhr folgt das Bühnenprogramm von RPR1 mit Vorstellungen von Dino Lampa - Action Comedy Solo Show - und dem Karikaturisten Fanal. Ab 19 Uhr unterhält die Big Band Scools der Realschulen Neumagen-Dhron und Schweich.

Am Montag, 7. Mai, ist noch einmal Markttag (kein Weinfest) der mobilen Händler auf den abgesperrten Straßen im Schweicher Stadtkern.


03.05.2012

Der Bedarf an Wohn- und Pflegeplätzen für Senioren nimmt zu. Und der Markt reagiert: Im Schweicher Neubaugebiet Ermesgraben ist am Freitag, 11. Mai, Spatenstich für ein Seniorenheim. Im Herbst folgt in direkter Nachbarschaft der Bau einer Senioren-Wohnanlage

Die Franziskanerinnen vom heiligen Josef, die in Schweich das Altenheim St. Josef betreiben (rund 160 Plätze), bekommen bald Gesellschaft: Im Neubaugebiet Ermesgraben ist am Freitag, 11. Mai, der Spatenstich für das Seniorenheim St. Martin. Nach den Häusern St. Andreas in Pölich und St. Paul in Wittlich-Wengerohr ist dies die dritte Senioreneinrichtung unter dem Dach der "Creatio Beratungs- und Managementgesellschaft". Die Objekte werden von selbstständig handelnden Gesellschaften gebaut und betrieben, finanziert werden sie über geschlossene Immobilienfonds.

Dass der Standort Schweich die 90 vollstationären Pflege- und Kurzzeitpflegeplätze, die in St. Martin geschaffen werden, verkraften kann, hat sich der Betreiber über eine Standortanalyse bestätigen lassen. Dazu der künftige Heimleiter Markus Kowalik: "Unser Raum hat noch viel Potenzial. Die Nachfrage wird weiter zunehmen, da kommt eine Riesenwelle auf uns zu."

Wie schnell das gehen kann, hat Kowalik in Pölich erlebt. Im Jahr 2000 mit 20 Bewohnern gestartet, werden dort mittlerweile 144 Frauen und Männer in einem Alt- und Neubaukomplex betreut. Auch in St. Paul-Wittlich waren die 89 Plätze ruck zuck belegt.

Etwa 80 bis 100 Arbeitsplätze werden in Schweich geschaffen, schätzt Kowalik, die Investitionssumme soll rund neun Millionen Euro betragen. Das neue Heim liegt in einem Mischgebiet im nördlichen Ermesgraben, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kindergarten "Kinderland".

Die Bewohner sollen nach Mitteilung des Heimleiters überwiegend aus der Stadt und der Verbandsgemeinde Schweich kommen, aber auch aus der Eifel, dem Hochwald und der Stadt Trier. Das Objekt soll aus zwei Hauptgeschossen und einem zurückgesetzten Obergeschoss bestehen. Unter dem Dach sollen etwa 20 demente Personen betreut werden, wobei die Gemeinschaftsräume und die Terrassen dort aus therapeutischen Gründen vergleichsweise großzügig gestaltet sind. Ziel ist es, möglichst viel gemeinsam zu unternehmen.

Veränderungen sind im Raumprogramm vorgesehen. Sind im Pölicher Haus noch die Doppelzimmer (58) gegenüber den Einzelzimmern (28) in der Überzahl, soll das Verhältnis in Schweich laut Kowalik umgekehrt sein. Die Nachfrage nach Einzelzimmern nehme zu.

Damit die Wege für die Bewohner nicht so weit sind, soll es mehrere Aufenthalts- und Essensräume geben. Gekocht und gereinigt wird mit eigenem Personal. Konkurrenzgedanken gibt es keine - im Gegenteil. Man habe sich mit den künftigen Nachbarn, der Kita Kinderland und der Senioren-Wohnanlage des Projektentwicklers Archea, bereits über Kooperationen verständigt, sagt Kowalik. So sollen sich etwa ernährungsbewusste Senioren aus der Wohnanlage ihr Essen von der Diätküche des Altenheims ordern können, während Heimbewohner beim Nachbarn Unterhaltungsangebote wie Kino- und Tanztee-Nachmittage mitnutzen.

 

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